GoKo haut einen raus. #realtalk

Auch wenn ich dieses Wort #Realtalk kein bisschen mag (ich finde sogar totale Kacke), aber GoKo, bekannt aus Funk und YouTube, haut nen richtig gutes Video raus. In diesem Video geht er mal darauf ein, wie ein Anfänger überhaupt erst mal anfangen sollte.

Und es ist wie immer bekannte GoKo Quali. Zieht es Euch rein, der Mann weiss wo von er redet.

Und an alle Anfänger: nehmt es Euch zu Herzen.

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Am Anfang war das Licht!

Mag sein. So dolle hab ich es mit dem Verein nicht. Aber bei mir war eigentlich nur Dunkel. Auch wenn es pathetisch klingt (isses auch), aber ich hab mich im Diät-Wirrwarr verlaufen.
Es hat nie am Training gelegen, das war immer hart und anstrengend und ich hatte zwischenzeitlich echt Probleme nen Trainingspartner zu finden der a) die Häufigkeit und b) Intensität mit gehen wollte. Es gibt Leute im Fitness-Studio die behaupten Beintraining mit mir wäre ne Nahtoderfahrung. Mag sein.

Ich hatte mich verlaufen in Expertenmeinungen, Blogeinträgen, YouTube-Videos, schlauen Sprüchen und Halbwahrheiten. LowCarb, HighCarb, LowFat, Ketose, Paleo und wasweisichnochalles. Zwischendurch hab ich sogar mal LowAlles gemacht und nur noch Eiweiss und Salat ohne Dressing oder Öl gegessen, mich mit 1.600 – 1.800 kcal ausgehungert weil irgendwer wusste das max. 2.ooo kcal das Richtige sind. Und dabei noch 5 kg zu genommen.
Da war irgendwo der Punkt erreicht wo ich mir selbst eingestehen musste: das ist alles Bullshit was Du da machst. Mein Stoffwechsel am Boden (ja Leute, das macht der Stoffwechsel wenn er nix mehr zu beissen bekommt) und ich richtig angepisst. Was jetzt? Weiterlesen

Es geht los…

Nö, komm… ich mach keinen Blog mehr. Nie mehr. Egal über was. Zuviel Arbeit, zu wenig kommt bei rum und ausserdem: das liesst doch eh keine Sau.

Nu ja. Und da isser. Der Blog.

Wie oft, wie lang und wie informativ die Beiträge werden? Keine Ahnung. Vermutlich wird es gar nicht über diesen einen Beitrag hinaus gehen. Vielleicht gibt es noch einen weiteren… oder zwei.

Also… worum geht es hier? Um meine Diät. Genau. MEINE DIÄT. Jetzt kommt jeder der einmal irgendwas von Diäten oder Hungern oder Sport gehört hat und sagt: „määäh, Diät is doch voll scheisse, Ernährungsumstellung ist doch viel besser!“…
Ja! Du hast Recht. Würde ich auch jedem empfehlen, der sich Abends vorm Fernseher ne Tüte Chips rein knattert nach dem er Mittags beim BK auf nen kleines Maxi-Menü war und noch dazu Sport eher so lala findet. Iss Obst, Gemüse, vernünftige Kohlenhydrate, gute Proteinquellen, garniere das mit 2-3 x Sport in der Woche und ZACK! die Resultate werden kommen und das Gewicht/Fett gehen.

Aber der bin ich nicht. Der war ich bis August 2011. Habe dann >30 kg abgenommen und mir im Laufe der Jahre wieder mühsam (sic!) Kilos aufgebaut, bin 4x die Woche hart am Eisen und esse eh schon recht bewusst, habe keine Angst vor Cardio Einheiten um 4.45 h morgens und finde Kniebeugen mit 180 kg auf den Schultern entspannend (naja.).  Ich bilde mir ein, halbwegs zu wissen wo von ich rede. Zumindest glaube ich das mittlerweile wieder. Denn nach Diäten die eher einer Selbstzerstümmelung glichen (1.600 kcal an trainingsfreien Tagen, 1.800 kcal an Trainingstagen bei rd 120 kg Körpergewicht, 2 h Cardio am Tag etc.) oder Irrwegen wie Ketose oder Paleo oder diesem ganzen anderen Blödsinn musste ich wieder zurück auf den Weg der Generationen von Bodybuildern hat gross und stark werden lassen. Dazu habe ich mir Hilfe geholt und (jaja) an einem Programm teil genommen. Dieses Programm war aber keine Tänzer-Scheisse oder von irgendnem debilen Moderatoren gemacht sondern vom Mr. Olympia Amateure 2015, David Hoffmann.

Von dieser Diät, den letzten 3 Monaten und den kommenden Wochen werd ich (versuchen) zu berichten. Von all dem ganzen Krams der so im Netz rumschwirrt, angefangen bei CarbCycling, Backloading, LOWCARB, IIFYM oder Cheatdays… von Momenten mit Schwielen an den Händen und Tränen in den Augen, von Tricks wie Zähneputzen weil der Hunger kommt oder von Rezepten die ich selbst ausgetüftelt habe, von den vielen Litern Schweiss, dem Muskelkater, der Erschöpfung, dem Hunger aber auch dem Gefühl, in den Spiegel zu gucken und auch ein wenig Stolz auf das zu sein was man erreicht hat.

Denn, vorweg nehmend: das Programm an dem Du teilnimmst ist immer nur so gut wie das was Du bereit bist zu investieren.