Und…? Warum hast Du das gemacht?

Ich werde oft gefragt, was mich dazu bewogen hat, aus dem alten Tobias den neuen Tobias zu „formen“ und wenn ich ganz ehrlich sein soll… muss ich da etwas früher anfangen…

Der ist nicht dick, das verwächst sich noch…

Ich fange jetzt genau so an wie ganz viele Beiträge von dicken Menschen wenn sie darüber reden, warum sie dick sind oder waren.

Ich war schon als Kind dick.  Weiterlesen

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Am Anfang war die Ernährung

Disclaimer: in Bezug auf Diäten werde ich vermutlich einige allgemeine Aussagen treffen. Die sind nicht zwangsläufig allgemeingültig, aber zumindest für den Großteil der Bevölkerung passend. Menschen mit Stoffwechselkrankheiten oder Ähnlichem sollten sich gar nicht hieran orientieren und überhaupt sind meine Beiträge kein Ersatz für eine ordentliche Beratung durch jemanden, der es gelernt hat. Is klar, ne?

 

Die Art der Ernährung ist sicherlich der Punkt mit der größten Differenz zwischen Tobi und mir. Denn während er voll auf Huhn und Reis steilgeht (uff!), bin ich eher bei Low-Carb zu finden. Das liegt an verschiedenen Punkten:

 

Es funktioniert einfach für mich, ich komme damit super klar.

 

Das ist wohl der wichtigste Punkt, denn er ist grundlegend entscheidend für eine Diät (abgesehen von Kalorienaufnahme < -verbrauch). Wählst du eine Ernährungsform, mit der du nicht klarkommst, wirst du sie nicht durchziehen, ganz einfach. Daher ist es bei mir low-carb: Süßigkeiten interessieren mich nicht, Kartoffeln, Nudeln, Reis sind zwar manchmal geil aber normalerweise völlig überbewertete Beilagen. Ich steh auf Fleisch und viel (und ich meine VIEL!) Gemüse. Und das ist der zweite Punkt:

 

Wenn du willst, kannst du ruhig unfassbar viel essen

 

Mega, oder? Diät machen, aber nicht hungern müssen? Finde ich auch. Meine letzte Diät war schon low-carb und ich hatte selten mal Hunger. Klar, ein Salat macht nicht lange satt, aber dann isst du halt einfach noch eine Portion. Du hast zwischendurch mal Hunger – kein Problem, zieh dir halt eine komplette Gurke rein, wen juckts? 100 g Salatgurke haben ca. 12 kcal, so ein Teil wiegt 400 g, macht summa summarum knapp 50 kcal. Lachhaft wenig. Klar, der normale berufstätige Mensch, der am besten noch einen sehr engen Terminplan hat, wird dafür nicht die Zeit haben. Oder nicht nur den ganzen Tag rumsitzen, direkt neben seinen Vorräten. Damit kommen wir zum dritten Punkt:

 

Die Rahmenbedingungen sind entscheidend

 

Was soll ich sagen, ich schreibe zurzeit an meiner Masterarbeit. Zuhause. Ich verbrauche keine Kalorien den Tag über beim Sitzen. Mein Training (dazu später mehr) dauert je nach Tag was um die 1-1,5h, Cardio findet nicht statt (höchstens mal ne Runde Rad fahren oder spazieren gehen) und sonst ist unter der Woche nicht viel los an sportlichen Aktivitäten. Damit ich abnehme, sollte ich irgendwas um die 2000 kcal am Tag zu mir nehmen, am Anfang jedenfalls. Jemand der mehr Sport macht, viel unterwegs ist, eine körperlich anstrengende Arbeit verrichtet, etc. wird vielleicht eher 3000- 3500kcal am Tag brauchen in der Diät. Das mit Low-Carb und wenig Zeit? Nahezu unmöglich. Ihr seht schon, was für den Einen funktioniert, muss für den Anderen nicht passen und umgekehrt. Sucht für euch die Diätform, die in euer Leben passt und euch auch beim Essen möglichst befriedigt. Aber lasst euch nicht von irgendwelchem fancy shit ablenken. Kein Mensch braucht irgendwelche Pulver um abzunehmen, genauswenig muss jemand jeden Monat Geld ausgeben, um sich Rezepte schicken zu lassen, die ihr überall online findet. Keep it simple.

 

Soviel erstmal zu meiner Diät und den Grundlagen dazu, wie und warum. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, ihr wisst wo ihr die Kommentarfunktion findet. Bis später

Wenn man morgens in den Spiegel schaut und sich vor seinem Äußeren ekelt ist es Zeit etwas zu ändern.

Hi, ich bin Philipp (@affensohn auf Twitter) und ich werde den Tobi in Zukunft dabei unterstützen, diesen Blog wieder aufleben zu lassen und regelmäßig mit neuen Inhalten zu füllen. Auch bei mir wird es primär um Diät und Training gehen, aber sicher haben wir beide auch das eine oder andere zu Inhalten zu sagen, die uns nicht direkt betreffen.

Ich habe lange überlegt, wie ich das hier anfangen soll, wieviel ich preisgeben möchte, was euch interessieren könnte und was nicht. Aber ich fang einfach mal an, eure Reaktionen werden es ja zeigen.

Zuallererst, um alles Nachfolgende in einen (durchaus sehr wichtigen) Kontext zu bringen: Ich bin 27, Student, aktuell 105 kg auf 188 cm. Dies ist nicht meine erste Diät und auch nicht mein erster Kontakt mit dem Krafttraining, ich behaupte ich kenne die Basics und weiß was ich tue. Ich habe vor 2 Jahren schon einmal 20 kg abgenommen, ich weiß wie das geht.

Was ist meine Motivation? Nun, zuallererst natürlich, dass ich mich unwohl fühle. Ich habe die Ernährung schleifen lassen, seit Monaten nicht mehr trainiert und bin viel auf Partys gewesen, wo auch nicht wenig Alkohol konsumiert wurde. Und wer von euch selbst studiert hat, weiß – solche Partys finden verdammt häufig statt. Nach meinem Urlaub Ende März habe ich ein Bild von mir gesehen, wie ich oberkörperfrei am Strand auf dem Bauch lag und naja, ich hätte in dem Moment schon ein bisschen Angst vor Greenpeace haben sollen. Dennoch hat es bis vor zwei Wochen gedauert, um mal einigermaßen einen Anfang zu finden in die Diät – die ersten 2 kg sind fast ohne etwas zu bemerken bereits runter.

Ich gehe tatsächlich jeden Morgen am Spiegel vorbei und frage mich, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Vor zwei Jahren war ich noch schlank, körperlich fit und fast jeden Tag mit einer Riesenfreude an den Eisen. Aber statt mich verschämt zu duschen und danach das weiteste T-Shirt zu suchen, dass ich im Schrank finde, gehe ich es jetzt an. Weil ich weiß wie, weil ich weiß warum und vor allem weil ich weiß, was das Ergebnis sein kann. Und genau diese Punkte möchte ich auch mit euch teilen.

Ab wann ist man eigentlich Influencer?

Influencer. Oh mein Gott. Was für ein schlimmer Begriff für Menschen, die selbst der Meinung sind, auf irgendwen Einfluss haben zu können. Entstanden irgendwo in den Tiefen der Techblogs, bezeichnen Menschen andere Menschen so, die durch irgendwas auf Jemanden Einfluß nehmen können. Natürlich im Sinne von: verkaufen.

Ich glaube diese ganzen YTer sind Influencer. Na klar sind sie das. Und da ist es egal ob Tech, Fitness oder Beauty.

Aber ab wann ist man Influencer? Wenn man einen Menschen mitnimmt? 2? 200? 2.000? Ich weiss es nicht. Und ich bin auch weit davon entfernt, mich als so jemand zu bezeichnen, aber ich hab neulich mal mit Kai Thrun (Blog ˙ Twitter und 90 Tage Challenge)  via Snapchat darüber ‚diskutiert‘, in wie fern man wirklich auf Andere Einfluss hat und diese mitnimmt. Und inwiefern man davon überhaupt Kenntnis hat? Und wie stellt sich diese Kenntnis dar? An der Zahl der Follower? Der Likes unter dem Instagram Post? Oder weil es Dir mal jemand sagt? Weiterlesen

Gastbeitrag: Der härteste Gegner bist Du selbst…

Heute Morgen, während ich darauf warte, dass mein iMac mal Lust hat alle Updates fertig zu stellen und mich arbeiten zu lassen, nutze ich die Zeit um eine neue „Reihe“ zu beginnen… Da es auf die Dauer zu langweilig ist, mein eigenes Geheule in Worte zu fassen, bin ich ständig auf der Suche nach Gastbeiträgen bzw. Erfahrungsberichten anderer Leute. Den Anfang macht heute jemand, den ich über Twitter kennen gelernt hab und der eine ähnliche Geschichte aufzuweisen hat wie ich: @s1ro.

Also, Vorhang auf, Manege frei für den ersten Gastbeitrag:

Der härteste Gegner bist du selbst

Oder auch: Warum mach ich den ganzen scheiß überhaupt?

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